Ist das zu retten- Atari1010 mit Turbomodul

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Ich habe in einer Auktion eine recht abgef#ckte 1010 erstanden. Ein ominöser Zusatzschalter an der Rückseite hat mich neugierig genacht. Das gute Teil ist innen recht runtergekommen und mit Epoxy an mehreren Stellen geflickt. Meine Erwartung war, das der Schalter mit einem Chaos oder Schleife88 Modul zusammenhängt.

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Interessanterweise gehört der Kippschalter nicht zu einem Turbolader sondern schlieest den Kontakt der Rückspultaste kurz. ❓

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Es ist aber trotzdem einTurbolader verbaut, die Bauelemente sehen mir nach DDR Ware aus:

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Der Kontakt an der Vorspultaste ist sehr unfachmännisch mit Eopxy reingeklebt, ist dauergebrückt und der Taster betätigt den nicht. (Im Bild der rechte)

Kann jemand aufklären, was die Kontakte im 1010 machen? In meiner XC12 sind soweit ich erinnere keine solchen Kontakte verbaut.

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Das Ding funktioniert noch teilweise. Motor dreht, Play funktioniert, aber es kommt nur ein sehr gedämpfter Ton. Ich überlege, das Ding zu retten, da es so schön zum XL passt.

Meinungen?

Gruß Rene

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Auf jeden Fall retten!

Tonkopf schon gereinigt? Ggf. mal mit ner guten Audiokassette den Kopf einstellen

keine PN's mehr! Bitte per email kontaktieren! atari1450xld©mega-hz.de

Update: Ich habe das Turbomodul rausoperiert. Die Antriebsgummis sind fertig und haben fast keine Spannung mehr. Play geht leidlich, Zähler gar nicht mehr. Die Mechanik als solche ist aber leichtgängig. Nach Studium des Schaltplans im 1010 Field Service Manual sind die Kontakte S101 und S102 und die sind dafür da, den Motor beim Spulen einzuschalten. (Parallel zum Motor Control Signal aus dem SIO Port)

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Ton kommt noch immer nur ganz leise. Ich habe gesucht, ob es einen Zusammenhang mit dem (jetzt ausgebauten) Turbomodul gibt. In meiner XC12 ist der Turbo in das Data Signal eingeschleift. Soweit ich mich da erinnern kann.

Ich such mal weiter, muss wohl erstmal einen neuen Satz Antriebsgummis besorgen.

Rene

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OT on Was mir auffällt: Atari hat wohl gerne eine Gleichrichterschaltung mit Hilfe von Kondensator & Dioden Pärchen gestaltet. Bei einem der kürzlich diskutierten Netzteile war das auch so ... Was bezweckt man mit den Kondensatoren und kann man die evtl. weglassen? OT off

Die Dioden schalten die Sinuskurve ja nur in die gleich Richtung sozusagen. Man hat dann also nicht wirklich ein(e) Gleichspannung/-strom. Wahrscheinlich braucht man die Kondensatoren, um das Signal zu glätten.

Hi,

JoSch schrieb: Die Dioden schalten die Sinuskurve ja nur in die gleich Richtung sozusagen. Man hat dann also nicht wirklich ein(e) Gleichspannung/-strom. Wahrscheinlich braucht man die Kondensatoren, um das Signal zu glätten.

Ja, aber nicht an dieser Stelle. . .

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1807181.htm schrieb: Verwendet man statt eines Brückengleichrichters 4 einzelne Dioden sollte man darauf achten, für die Gleichrichtung geeignete Dioden zu verwenden. Also spezielle Gleichrichterdioden oder auch Signaldioden. Verwendet man Universaldioden, dann sind 4 parallel geschaltete Kondensatoren zusätzlich zu verwenden. Sie dienen zum Schutz des Gleichrichters, um hohe Spannungstransienten zu unterdrücken

Hätte ich nicht besser sagen können. Danke elektronik-kompendium.de !!

dl7ukk

PS: Transiente -->> https://de.wikipedia.org/wiki/Transiente

Klar, man kann es genau nehmen mit dem Techjargon, aber glätten ist auch nichts anderes als Spannungs-/Stromspitzen zu verhindern 😉